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Udo Tietz Ehrenvorsitzender der Immendinger Reservisten

Historische Zeitreise zum Jahresabschluss 

Ein Jubiläumsjahr neigt sich dem Ende zu. Noch vor dem Fall der Mauer übernahm Udo Tietz, als ehemaliger Wehrpflichtiger zum Gefreiten befördert, den Vorsitz der Immendinger Reservistenkameradschaft im Februar 1989 und so, wie sich die Bundesrepublik Deutschland und die Welt seither verändert haben, so prägten viele Ereignisse, aber auch das Engagement von Udo Tietz, die Reservistenkameradschaft in den vergangenen 30 Jahren. Auf seine Initiative hin wurde 1991 der erste Zivil-Militärische Wettkampf durchgeführt, damals noch mit Unterstützung der Bundeswehrtruppenteile vor Ort und die Wettkampfmannschaften waren überwiegend aktive Soldaten sowie Reservistenkameradschaften aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Durch den Abzug der Bundeswehr, insbesondere des Artilleriebataillons 295 aus Immendingen sind nun die Reservisten stärker auf ihre eigenen Fähigkeiten und Kontakte zu anderen Blaulichtorganisationen angewiesen, die sich auch rege an der 28. Auflage in diesem Jahr in Mauenheim beteiligten. Udo Tietz nahm seine Aufgaben überaus engagiert, aber auch vorbildhaft wahr, denn er plante nicht nur Veranstaltungen sondern beteiligte sich auch immer aktiv und überaus erfolgreich an den Truppenbesuchen, Märschen, Wettkämpfen, Schießwettbewerben und unzähligen anderen Aktivitäten. Darüber hinaus gelang es ihm abseits des Militärischen auch das Vereinsleben zu bereichern durch Kegelabende, Ausflüge und Wanderungen mit den Ehepartnern und Familien der Mitglieder, was ihm ebenfalls besonders wichtig war, um den notwendigen Rückhalt zu bekommen. Um die Jahrtausendwende gab es durch die Veränderungen bei der Bundeswehr und im Reservistenverband einige turbulente Zeiten, welche aber gemeistert werden konnten und nach der Gründung als eingetragener Verein im Jahr 2007 ging es noch besser voran. Im Jahr 2013 konnte er, zwischenzeitlich zum Oberfeldwebel befördert, das 50 jährige Jubiläum der Reservistenkameradschaft Immendingen mit General a.D. Wolfgang Schneiderhan und dem damaligen Landtagspräsidenten Guido Wolf als Festredner begehen. Gleichzeitig wurde die Patenschaft zum Unteroffiziersverein Grenchen aus dem schweizerischen Kanton Solothurn offiziell besiegelt. Als Hauptfeldwebel der Reserve erhielt er auch das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber. Im Januar 2019 gab er bei der Hauptversammlung nach 30 Jahren als Vorsitzender die Geschicke des Vereins in die jüngeren Hände des Oberstabsgefreiten der Reserve Matthias Scholz aus Deißlingen, auch weil er kurz darauf in den wohlverdienten Ruhestand bei der Deutschen Bahn trat. Er blieb dem Vorstand aber noch treu, einmal als Schriftführer und weiterhin auch als  Hauptverantwortlicher des Zivil-Militärischen Wettkampfes.

Nach einem erlebnisreichen Tag zusammen mit den Kameraden aus der Schweiz bei einem Truppenbesuch beim Artilleriebataillon 295 in der Albkaserne in Stetten am kalten Markt, zu dem Oberstleutnant Jörg Wehrhold, der stellvertretende Kommandeur die Reservisten in alter Verbundenheit einlud und dem anschließenden Besuch der Militärgeschichtlichen Sammlung, welche zu einer Zeitreise durch 109 Jahre deutscher Geschichte an einem ganz besonderen Ort wurde, traf man sich zur traditionellen Jahresabschlussfeier im Seltenbacher Hof in Tuttlingen.

Nach der Laudatio durch Stabsfeldwebel der Reserve Steffen Zander überreichte der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Oberstabsgefreiter Matthias Scholz die Ehrenscheibe mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden an Udo Tietz. Sichtlich gerührt nahmen er und seine ihn stets unterstützende Ehefrau Marion auch noch einen Gutschein für eine Ballonfahrt entgegen.

Zuvor wurde er noch für 40 jährige Mitgliedschaft in der Reservistenkameradschaft geehrt und ist damit eines der Mitglieder mit  der längsten Mitgliedschaft.

Hendrik Killi aus Immendingen konnte an diesem Abend die Ehrung für 45 Jahre Mitgliedschaft entgegennehmen.

Weiterhin wurden Tanja Imhof, Peter Rösgen und Michael Hugger für 10-jährige Mitgliedschaft in der Reservistenkameradschaft geehrt.

Aber auch die aktivsten Mitglieder kamen an diesem Abend nicht zu kurz:

Für die meisten Teilnahmen an Veranstaltungen erhielten bei den Damen Irma Killi, Marion Tietz und Tanja Imhof, sowie bei den Herren Michael Schoch, Hendrik Killi und Wolfgang Scholz jeweils als Dankeschön einen kleinen Geschenkkorb.

Für außerordentliche Verdienste innerhalb der Reservistenkameradschaft erhielt Werner Berchtold die Anerkennungsurkunde der Reservistenkameradschaft Immendingen verbunden mit einem reichhaltigen Geschenkkorb.

 

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