Jubiläumsgeschenke eingelöst

Immendinger Reservisten und Schweizer Partner im Landtag von Baden-Württemberg

 

 

Landtagspräsident Guido Wolf, MdL hat die Mitglieder der Reservistenkamerad-schaft Immendingen 1963 e.V. sowie deren Partner vom Militärverein Grenchen aus dem Kanton Solothurn an ihrer Jubiläumsveranstaltung im September letzten Jahres zu einem Besuch nach Stuttgart in den Landtag von Baden-Württemberg eingeladen. Dieser Einladung folgten die Reservisten unter Vorsitz von Udo Tietz ebenso zahlreich, wie die Schweizer Gäste unter Führung von Oberst Markus Gast . Da das Parlamentsgebäude aus dem Jahr 1961 derzeit einer Generalsanierung unterzogen wird empfing der Landtagspräsident, der gleichzeitig Abgeordneter für den Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen ist und somit Gäste aus seinem Heimatwahlkreis begrüßen durfte im Königin-Olga-Bau, dem derzeitigen Sitz der Landtagsverwaltung. In seinen Eingangsworten betonte Guido Wolf, dass seine Einladung für ihn auch Ausdruck der Würdigung des ehrenamtlichen Engagements, wie auch Bekenntnis zum Dienst für die Streitkräfte ist.  In seiner ihm eigenen, frohgelaunten Art stellte er den Gästen aktuelle landespolitische Themen wie die Schulpolitik und die Neufassung des Jagdrechts vor und brach eine Lanze für eine starke Wahlbeteiligung bei den Europawahlen, die letztlich auch den Alltag der Schweizer mitbestimmten.

In der sich anschließenden Gesprächsrunde zeigte er, dass er ein Politiker zum Anfassen ist, in dem er auf alle ihm gestellten Fragen auch ehrlich einging, natürlich auch auf die unvermeidliche Frage nach der Spitzenkandidatur. In einem Beitrag zum Großprojekt Stuttgart 21 durch einen Schweizer Kameraden wurden dann doch Unterschiede in der politischen Kultur beider Länder deutlich. Die Gruppe konnte anschließend bei einer Führung durch den Interims-Plenarsaal im Kunstgebäude am Oberen Schloßgarten weitere Einblicke in den Parlamentsbetrieb gewinnen.

Auch General a.D. Wolfgang Schneiderhan, der an der Jubiläumsveranstaltung die Festrede hielt, löste sein Geschenk an die Reservistenkameradschaft ein. Als Vorsitzender der Stauffenberg Gesellschaft Baden-Württemberg lud er die Reservisten zu einem Rundgang an einen Originalschauplatz der Geschichte, nämlich in die Stauffenberg-Erinnerungsstätte im Alten Schloß in Stuttgart. Unter fachkundiger Führung von Dr. Christopher Dowe von Haus der Geschichte Baden-Württemberg begleitete er durch die schlichte Ausstellung auf den Lebenswegen der Brüder Berthold und Claus Schenk Graf von Stauffenberg von der Kindheit bis in den Widerstand.

Nach einem gemeinsamen Bummel durch die Innenstadt von Stuttgart traten die Reservisten dann wieder die Rückreise an die junge Donau an.

 

 

 

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