Eröffnung des Feldlagers durch Bürgermeister Markus Hugger

Immendingen,  Schwäbische Zeitung vom 06.07.2015

Der Einladung der Reservistenkameradschaft Immendingen ins Mittelalterlager sind am Wochenende trotz größter Hitze zahlreiche Besucher gefolgt. „Seyd willkommen“ hieß es auf einem großen Schild am Eingang zum Mittelalterlager an der Immendinger Donauversinkung.

Die Gäste bei der Veranstaltung der Reservistenkameradschaft wurden dann auch nicht enttäuscht: Ein Rundgang durch die Marktstraße und die kleine Zeltstadt war fast wie das Eintauchen in eine andere Zeit. Überall gab es viel zu sehen, und wer beim Bogenschießen oder Lanzenstechen mitmachte, konnte sich vergnügen wie einst die Ritter und ihr Gefolge. Begeisterung löste auch die abendliche Feuerschau aus.

Im Schatten der Bäume am Wanderparkplatz und Zeltplatz Donauversinkung ließ es sich an beiden Tagen aushalten, selbst wenn die Sonne erbarmungslos vom Himmel brannte. Vorsitzender Udo Tietz und zweiter Vorsitzender Jürgen Krauß, der das Mittelalterlager organisiert hatte, zeigten sich mit dem Interesse der Besucher daher auch recht zufrieden. Vor allem in den kühleren Abendstunden war der Zuspruch zu der Veranstaltung gut. Kein Wunder, schließlich zeigten auch die Feuerkünstler und allein neun Feuerschlucker eine eindrucksvolle Feuerschau.

Bei der Veranstaltung warte „allerley Spectaculum und Kurzweyl“ auf die Besucher, hatten die Organisatoren von der Reservistenkameradschaft angekündigt, was tatsächlich stimmte. Händler boten ihre Waren feil: Fischbräter, Scherenschleifer, Steinmetz, Schmied, Holz- und Spielwaren, Beerenweine, Lederwaren und vieles mehr. So konnten die Besucher quasi über eine mittelalterliche Einkaufsstraße flanieren.

Puppenspieler unterhält Kinder

Während die erwachsenen Besucher auf dem Lagerrundgang waren, wurde in der „Waffenschmiede“ für die kleinen Gäste Schwerterbasteln und Bemalen von Schildern geboten. Die Kinder konnten aber auch den Märchenerzählungen und Drachensagen lauschen, die ihnen vorgelesen wurden. Dabei fehlte natürlich der Puppenspieler nicht.

Ein freies „Bogenturney“ in der Regie des Immendinger Schützenvereins und Axtwerfen weckten ebenso den Ehrgeiz der Teilnehmer wie das Lanzenstechen auf dem Rücken des bereitgestellten „Pferdes“. Natürlich kümmerten sich die Veranstalter auch um die gute Bewirtung der Besucher des Mittelalterlagers.

 

 

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