26. Int. Vielseitigkeitswettkampf in Immendingen-Mauenheim wieder ein voller Erfolg.

 

Nachdem das Wetter im Vorfeld der Veranstaltung nichts Gutes verhieß, gingen am Samstag, den 29. April 2017 dennoch 21 Mannschaften bei dann idealem Wettkampfwetter an den Start.

 

Ab 6:00 Uhr fanden sich die Funktioner an der Alpenblickhalle in Mauenheim ein, um die Wettkampfstationen rechtzeitig zu besetzen.

Nachdem sich die Mannschaften am Meldekopf gemeldet hatten, erhielten sie dort ihren

Auftrag :

 

begeben Sie sich zur Station Fragebogen in der Halle.                                                          

Anschließend werden Sie mit einem KFZ zur 1. Station gefahren.                          Sodann haben Sie mit Ihrer 3-er-Patrouille den Auftrag, die in beiliegenden Kartenausschnitten eingezeichneten Positionen  (S 1 – S 12) der Reihe nach, anzulaufen und die entsprechenden Aufgaben zu absolvieren. Besonderheiten im Streckenverlauf sind bei der nächsten Station, die erreicht wird, zu melden.                                 Erledigen Sie Ihre Aufgaben kurz und zügig und lassen Sie sich nicht aufhalten.         An den anzulaufenden Positionen sind Buchstaben (im DIN A 4-Format einlaminiert) klar sichtbar, die Sie sich notieren müssen.                                                                   Wege, die mit Minenschildern gekennzeichnet sind, dürfen nicht begangen werden.                                                                                                                                Nach der Rückkehr in der Halle begeben Sie sich erneut zur Station „Fragebogen“.      Dort erhalten Sie einen Lösungsbogen, in den Sie die gefundenen Buchstaben in vorgegebene Felder einsetzen müssen.  Richtig eingesetzt ergeben diese Buchstaben ein Zitat.                                                                                                                                      Für diese Aufgabe haben Sie 5 Minuten Zeit.                                                                   Für die Aufgabenlösungen sind Handys oder Smartphones nicht als Hilfsmittel erlaubt.

 

An der ersten Station bei der Donaublickhütte, wurde zunächst die Ausrüstung der Teilnehmer und das Rucksackgewicht (mind. 7,5 kg je Wettkämpfer) überprüft.

 Alsdann begaben sich die Mannschaften auf die Wettkampfstrecke zum Grillplatz an der Donauversickerung, wo ihre Kenntnisse im Umgang mit Karte, Kompass und DF geprüft wurde. Dabei mussten die Entfernungen zu 5 verschiedenen Zielen mit dem DF mit Strichskala ermittelt werden. Auf einem Kartenausschnitt waren dann 5 Punkte eingezeichnet, deren Koordinaten und die Marschkompasszahlen von den verschiedenen Punkten zueinander ermittelt werden mussten.

Im Anschluß daran ging es weiter zu den nächsten Stationen, wo die Treffsicherheit gefragt war.

 

Im weiteren Verlauf der Strecke musste dann ein doppelter Seilsteg mit einer Länge von ca. 50 m überwunden werden. Nicht alle Teilnehmer absolvierten diese Station ohne ein gewisses flaues Gefühl im Magen.

 

Auf der Station Fernmelde erhielten die Mannschaften dann folgenden                   Auftrag:

Der Kontakt zum vorgeschobenen Beobachter ist abgebrochen.                                    Ein Kabeltrupp, der den Kontakt wieder herstellen sollte, ist schon seit längerer Zeit überfällig.                                                                                                                         Setzen Sie Ihren Patrouillengang fort, überprüfen Sie den Verbleib des Trupps, und stellen Sie den Kontakt zwischen Beobachter und OPZ wieder her.                           Melden Sie alle Besonderheiten der OPZ

Auf der nächsten Station war dann wieder das Gedächtnis der Teilnehmer gefragt. Sie mussten für 3 Minuten einen eingegrenzten Waldbereich durchforsten, in dem 15 Bilder zum Thema Bundeswehr hingen.                                                                                                    Bei einem Zeitansatz von 3 Minuten enthielt jedes der Bilder bei genauem Hinsehen einen Hinweis auf Teil 2 der Aufgabe.                                                                                           Hier wurden nun 15 Fragen mit 4 Antworten, von denen die richtige Antwort anzukreuzen war. Hierfür hatten die Teilnehmer 2 Minuten Zeit.

Hilfsmittel waren nicht erlaubt.

Auf der Station „Retten und Bergen“ fanden die Teilnehmer eine Person mit einem offenen Unterschenkelbruch. Diese Person musste erstversorgt werden und dann, bevor sie mit dem Rettungswagen abtransportiert werden konnte, mit einem Schleifkorb zur „Meldestelle“ abgelassen werden.

Weiter ging es dann zur Alpenblickhalle, wo die Teilnehmer nun, die im Streckenverlauf vorgefundenen Buchstaben, auf einem vorgefertigten Lösungsbogen in der richtigen Reihenfolge einsetzen mussten, damit sie folgendes Zitat von Albert Einstein erhielten:  „Zeit ist das, was man an der Uhr abliest“.

Zu guter Letzt wurde auch noch einmal das Rucksackgewicht kontrolliert, ob auch niemand auf der Wettkampfstrecke etwas von seinem Rucksackgewicht „verloren“ hat.

Leider kam es auf 2 Stationen zu Wartezeiten für die Wettkämpfer, was aber deren guten Stimmung keinen Abbruch tat.

Zur Siegerehrung vor der Alpenblickhalle waren dann so gut wie alle gestarteten Teilnehmer anwesend, so dass sich der 1. Vorsitzende Hauptfeldwebel der Reserve Udo Tietz bei allen Helfern und Teilnehmern für einen unfallfreien und fairen Wettkampf bedanken konnte und zur nächsten Auflage am 21. April 2018 nach Immendingen einlud.

Sieger der diesjährigen Veranstaltung wurde die Mannschaft des DRK Schwenningen mit Cathrin Cielenga, Hardy Hutt und Maximilian Burger, gefolgt von der  Reservistenkameradschaft „oberer Linzgau“ 1 mit Michael Goller, Michael Figge und Dieter Scharr, sowie dem UOV Grenchen 3 mit Toni Bläsi, Philipp Felber und Fabrizio Campigotto.

Endergebnisse 2017.pdf
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